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Trapani Salinen
Trapani Salinen

Es musss sich etwas ändern!

 

Beruflich läuft schon lange nichts mehr glatt. Eine Umstrukturierung jagt die nächste. Auch die geforderte und gelebte Flexibilität hilft da nicht weiter. Magenkrämpfe, Rückenschmerzen, Migräneattacken.

 

Nach langen Gesprächen treffen wir die Entscheidung, die Krise als Chance zu verstehen und Peters Eintritt in den passiven Teil der Altersteilzeit für einen Neuanfang zu nutzen. Ganz nüchtern überlegen wir:

  • Was wollen wir?
  • Was können wir?
  • Was können wir uns leisten?

Und kommen zu dem Schluss:

  • Wir wollen gemeinsam arbeiten und dabei bisher zu kurz gekommene kreative Tätigkeiten intensivieren.
  • Wir wollen reisen.
  • Haus und Garten, Besitz und Status sind uns momentan nicht so wichtig.
  • Eine Realisierung ist ohne finanzielle Einsparungen nicht möglich. Das heißt, wir müssen den Hauptkostenfaktor, unser Haus, vermieten.

Nachdem wir diese grundsätzlichen Rahmenbedingungen erkannt haben, sind wir wie befreit (Hausrat ade!). Erforderliche Schritte sind schnell eruiert und initiiert. Lange Bearbeitungslisten entstehen, die systematisch abgearbeitet werden.

 

Unkenrufe von allen Seiten: „Ihr werdet euch wundern! So einfach ist das alles nicht!“ Nein, einfach ist es wirklich nicht. Aber was ist schon einfach? Es muss vieles bedacht und organisiert werden. Wir entwickeln Notfallszenarien und treffen die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen. Am Ende sind wir uns aber einig: Alle Risiken können wir nicht ausschließen. Das ist im normalen Alltag auch nicht anders. Wiederkehrende tägliche Abläufe und das Altbekannte gaukeln eine Sicherheit vor, die es nicht gibt. Wir bleiben unserer menschlichen Angst vor Vergänglichkeit ausgeliefert. Können ihr nicht entrinnen, weder im Festhalten noch im Flüchten.