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Graffiti in Dresden

Auf San Sebastian haben wir uns schon lange gefreut. Es soll der letzte Höhepunkt unserer Reise sein, bevor wir uns auf den Rückweg nach Hause machen. Mit dem neuen Reiseführer stehe ich etwas auf Kriegsfuß. Er liegt mir einfach nicht. Aber mit der Einleitung zur Stadt San Sebastian hat er recht: „Man sagt, nichts ist unmöglich. Aber es ist unmöglich, sich nicht in San Sebastian zu verlieben.“ Genau so passiert es. Auch wir verfallen der Schönen sofort. Dabei gibt sie sich heute zunächst spröde. Grau verhangen, hält sie den Besucher mit einem kühlen Wind auf Distanz. Und doch sind wir sofort begeistert. Ihre Lage inmitten der üppig-grünen Hügel. Die malerische, muschelförmige Bucht. Die hellen, feinen Sandstrände. Und, bekanntlich geht die Liebe ja durch den Magen, die unzähligen Bars, die eine unglaubliche Auswahl an Tapas anbieten. San Sebastian heißt auf baskisch Donostia und die Tapas nennen sie hier Pintxos (sprich: Pintschos). Die kleinen kulinarischen Happen haben wenig mit den bekannten spanischen Tapas gemein. Serviert werden sie überwiegend auf Weißbrotscheiben, so dass man sie mit zwei Bissen verspeisen kann. Kleine gebratene Fischstücke, gegrilltes Gemüse, gefüllte Muscheln, Käsehappen, Krabbenspieße, Thunfischpaste….. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Auf den Theken stehen die Leckerbissen bereit. Man nimmt eine Auswahl auf seinen Teller, geht zur Kasse, bestellt dort noch ein Glas Wein dazu, und schon kann man in Genüssen schwelgen. Wir verzehren in jeder Lokation immer nur eine kleine Menge und ziehen dann zur nächsten.